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Keine Angst vor der Inkontinenz-Diagnose

Viel öfter als allgemein angenommen, kann bei Harninkontinenz erfolgreich therapiert werden, wenn man die Ursachen kennt. Aber vielen Betroffenen fällt es schwer, mit ihren Problemen zum Arzt zu gehen.

Harninkontinenz kann das Leben von Betroffenen stark beeinträchtigen. Die Furcht vor peinlichen Zwischenfällen und die Scham über den Verlust der Blasenkontrolle führen häufig dazu, dass sich Betroffene zurückziehen. Sie meiden gesellschaftliche Kontakte und Aktivitäten. Zunehmende Isolierung, Einsamkeit und nicht selten Depressionen sind die Folge – nicht nur bei älteren, sondern auch bei jüngeren Betroffenen.

Erschwerend kommt hinzu, dass Inkontinenz immer noch ein Tabu-Thema ist. Man spricht nicht darüber. So vertrauen sich viele Betroffene trotz des hohen Leidensdrucks nicht einmal ihrem Hausarzt an.

Unwissen behindert Therapie und Pflege

Es ist eine weitverbreitete Vorstellung, dass Harninkontinenz im Alter als Folge der altersbedingten geistigen und körperlichen Leistungsminderung hingenommen werden muss. Frauen fühlen das es ihr unabdingbarer Schicksaal ist.

Diese falschen Annahmen führen dazu, dass viele Betroffene keinen Arzt aufsuchen. Sie messen ihrer Harninkontinenz zu wenig medizinische Bedeutung bei und schämen sich dafür. Zudem sind auch Ärzte nicht selten der Ansicht, dass insbesondere die Harninkontinenz im Alter kein wirklich medizinisches Thema ist.

Hilfe ist möglich

Dass es entgegen dieser Ansichten gute Therapieaussichten gibt, zeigen Daten der der Deutschen Kontinenz Gesellschaft. Ihnen zufolge ist Inkontinenz mittlerweile zu 30 bis 50 Prozent heilbar und kann in bis zu 80 Prozent gelindert bzw. kompensiert werden. Hilfe ist also sehr wohl möglich.
Ein guter Weg, eine Harninkontinenz und die verschiedenen Auswirkungen zu kompensieren, ist die hygienische Versorgung des Betroffenen mit aufsaugenden Inkontinenzprodukten. Eine solche Versorgung kann begleitend zur Therapie oder bei nicht mehr therapiefähiger Inkontinenz als alleinige pflegerische Maßnahme erfolgen. Fühlt sich der Betroffene mit dem Produkt sicher, kann er damit trotz Inkontinenz ein normales Leben führen.

Ohne Diagnose keine Therapie- und Pflegeerfolge

Therapeutische und/oder pflegerische Maßnahmen können nur dann erfolgreich sein, wenn Ursache, Form und Schweregrad der Inkontinenz festgestellt werden. Dies erfolgt durch eine sorgfältige ärztliche Diagnose. Leider ist es aber so, dass vielen Betroffenen der Weg zum Arzt schwerfällt. Damit vertun sie eine große Chance auf wirkungsvolle Hilfe.
Was kann dazu beitragen, Scheu und Schamgefühle zu überwinden? Folgende Schritte helfen dabei, das Problem „Inkontinenz“ durch eine Diagnose aktiv anzugehen:

  • Selbstbewusstsein aufbauen: Inkontinenz hat mit persönlichem „Versagen“ nichts zu tun. Sie ist das Symptom von Blasenfunktionsstörungen, anderer Grunderkrankungen oder Stoffwechselerkrankungen. Man kann also über Inkontinenz sprechen wie über jede andere Erkrankung auch.
  • Wissen zu Inkontinenz erweitern: Um das Tabu der Inkontinenz zu durchbrechen, wird von verschiedensten Fachverbänden und Selbsthilfegruppen sowie von der Industrie fachlich kompetentes Informationsmaterial bereitgestellt. Betroffene bzw. deren pflegende Angehörige sind damit nicht nur auf Werbespots angewiesen. Sie können sich selbst zu „Experten“ entwickeln und mit dem Arzt zusammen ihr individuelles Behandlungs- bzw. Pflegekonzept erstellen.
  • Schamgefühle abbauen: Ein gesundes Selbstbewusstsein in Verbindung mit einem Grundwissen zu Inkontinenz ist die beste Ausgangsbasis, um hinderliche Schamgefühle abzubauen.
  • Ängste vor der Diagnose abbauen: Die Diagnostik der Harninkontinenz braucht niemand zu fürchten. Oft ergibt schon die wenig belastende Basisdiagnostik ein gutes Bild von den Ursachen. Sie kann auch älteren oder hochbetagten Menschen bedenkenlos zugemutet werden. Selbst eine weiterführende Spezialdiagnostik ist auch im höheren Alter kein Problem, da zumeist schmerzlose Ultraschalluntersuchungen zur Anwendung kommen